Vorwort

- Wie kam es zu den „Farbzeiten?“
- Zum Thema der Farbreproduktionen

Einleitung

- Was heißt das: Seele der Farbe?
- Die beiden Pole der Schöpfung
- Das menschliche „Sehorgan“
- Die drei Ebenen der Farbe
1. Ebene: Die kulturelle Konvention
2. Ebene: Die persönliche Bevorzugung
3. Ebene: Die der Farbe innewohnende mentale Ausdrucksqualität

1. Dr. Frieling: Das Wesen der Farbe

2. Am Anfang war die Farbe Grün, die 50er Jahre

- So fing alles an, Kindheit auf dem Lande
- Farbwahl für ein Haus damals- Farbwahl für Häuser heute
- Die „Deutsche Creme“ als farblicher Fluchtwinkel
- Die Blumenkohlfrisur
- Es gab auch Schwarz und Rot, die Schmiede des Vulkan
- Im visuellen Dschungel des Speckgürtels einer Stadt
- Was bedeutet eigentlich Corporate Identity?

3. Danach kamen Rot und Purpur

- Farbe ein unfassbares Phänomen
- Rot, Symbol für Männlichkeit
- Purpur die Farbe der Integration
- Innere Farben und Bilder

4. Dann wurde es Ocker und Braun, die 60er Jahre

- Ocker in der Elementenlehre
- Vom einfachen ländlichen Leben in den Wohlstand der Großstadt
- „Quietschorange“ und „Beesch“

5. Dann schlug es um zu Violett, 1968

- London, Droge, Pop und Psychedelic
- Die Auflösung der Wahrnehmungskontrolle

6. Dann erschien Orange, die 70er Jahre

- Der Buddhistische Tempel in Berlin Frohnau
- Studium an der TU und Berlin
- Begegnung mit dem Mann in Orange

7. Dann wurde es grau

- Die Kunstakademie
- Wozu eigentlich Kunsttheorie?
- Ist die Bewertung eines Bildes eine subjektive Sache?
- Was haben Bilder mit Denkprozessen zu tun?
- Die Selbstzensur beim Sehen
- Warum Bilder keine Kritik üben können
- Schritte bildnerischer Entwicklung
- Bildnerischer Zugangswege: Farbe oder Form
- Architekturbezogene Kunst
- Die Frage des Geistigen Eigentums
- Farbforschung

8. Dann folgte Gelb! In den 80er Jahren

- Begegnung mit Gerd Gerken
- Wie das Bild zum Objekt wird
- Renate Weyh
- Die Arbeit mit dem Farbtest
- Die Avantgarde
- Fazit

9. Schließlich kam Blau! In den 80er Jahren.

- Durch Ocker und Braun zum Ultramarinblau
- Ultramarin als seelisches Bad
- Ultramarin als Symbol für Erde
- Ultramarin, die Lieblingsfarbe der Deutschen

10. Am Ende des Millenniums kam Schwarz, die 90er Jahre

- Begegnung mit dem schwarzen Mann
- Die Existenzialisten, Erfinder der schwarzen Kleidung für Intellektuelle
- Warum blonden Frauen so gerne Schwarz tragen
- Schwarz, der Klang mystischer Perfektion

11. Und stets sind wir umstanden von Weiß! In den 90er Jahren

- Mit welcher Farbe soll ich renovieren? Dialog zwischen Welten
- Der Urkonflikt zwischen Lebenskraft und Ordnungsliebe
- Das Süd-Nord-Gefälle in der Liebe zur Farbe
- Farbe an historischen Gebäuden und farbiger Historismus an neuen Gebäuden
- Ein Beispiel aus meiner Arbeit an der Architektur, Haus mit Chinarestaurant
- Farbe, künstlerisch eingesetzt, kann jedes Gebäude kostengünstig aufwerten. Das Kur.Stadt.Apothekenmuseum, Bad Schwalbach

12. Anfang des Jahrtausends kommen Orange, Grün, Rosa, Lila und Hellblau. Was bringen die Nuller Jahre und die Zeit danach?

- Vom Groben zum Feinen, der allgemeine Weg geistiger Entwicklung
- Vom Gefühl zur Handlung ein Weg in vier Stufen
- Weiblicher Weltaneignung und der Vormarsch weiblichen Stils
- Die neue Farbigkeit der nuller Jahre als Ausdruck der Stärkung des Weiblichen
- Die schnelle und vollwertige Küche als Synthese von Leitbildern

13. Kunst und Ethik

- Wozu überhaupt Ethik.
- Menschenbild und Gottesbild

14. Interviews mit:

- Jens Fischer, Vorstandsvorsitzender der Nassauischen Sparkasse Wiesbaden

Abb. 1, Kleines Foto J. FischerEs zeigte sich, dass die Arbeiten eine starke emotionale Funktion für mich haben und geistige Fixpunkte bilden, die mich in meinem Arbeitsalltag begleiten.“

- Gunther Alexander Luedecke, ehemaliger Chef der Tetra Pak Gruppe Deutschland

Abb. 2, G.A. Luedecke „Ja, das ist mein Lieblingsbild. Dazu habe ich eine sehr enge Beziehung. Ich persönlich suche in der konkret – konstruktiven Kunst die Klarheit und die Kraft.“

- Petra Minn, Grafikdesignerin in Mainz

Abb. 3, P. MinnMich regt dieses Objekt sehr an, und es füllt den Raum. Meine Beziehung zu Farben in meiner eigenen Arbeit hat sich seitdem verändert..“

- Prof. Dr. v. Rosen, Chef des Deutschen Aktienistituts, Frankfurt

Abb. 4, Prof. v. Rosen „Für mich gibt es allerdings einen Grundsatz, von dem ich nur mit wenigen Ausnahmen abgewichen bin: Ich möchte den Künstler persönlich kennen, von dem ich Kunst erwerbe.“

- Bernd Schiemann, Unternehmensberater, bei Wiesbaden

Abb.5, Foto von B. Schiemann „Wenn es um einen selbst geht, erwacht ein besonderes Interesse.“

- Thomas Schwebel, Industriedesigner, Mainz

Abb.6, T. Schwebel „Eine solche Form ist das perfekte Gefäß für Geist. Das scheinen viele nicht zu wissen, oder sie wollen es nicht wissen.“

- Dr. Hans Thiel, Kardiologe in Wiesbaden

Abb.7, Dr. Hans Thiel „Ich sagte ihm, dass ich von dem Kunstwerk eine ganz gewisse Ausstrahlung erwarte.“

15. Biografie

Abb. 67, 2004 Edgar Diehl, Foto Monika Werneke

16. Abbildungen

17. Zitate

18. Literatur